YES-DAY= Wer A sagt, muss auch YES sagen.

Yes Day – dein JA zum Lieblingsleben

Kennst Du den Film „Yes Day“ mit Jennifer Garner?

Die Synopsis geht so: Ein Elternpaar, das bei seinen drei Kindern als absolute Spassbremsen und Regel-Tyrannen verschrien ist, schenkt eben diesen einen sogenannten Yes Day. Einen Tag, an dem ein „Nein“ nicht erlaubt ist. Verbotene Dinge oder Wünsche, die sich auf die Zukunft beziehen, sind ausgeklammert. Ansonsten müssen die Eltern aber jeden Vorschlag annehmen.

Ich lasse Deiner Fantasie freien Lauf, was da so alles passieren kann. Meine Kinder haben den Film geliebt…

Was im Zusammenhang mit Kindern nochmal einen anderen Twist bekommt, ist auch bei Erwachsenen ein sehr interessantes und forderndes Experiment.

Das zeigt uns Shonda Rhymes in ihrem Buch „Year of Yes“ – das JA-Experiment. Shonda Rhimes schreibt Drehbücher für Grey’s Anatomy, Private Practice und How to Get Away with Murder. Beim Drehbuch für ihr eigenes Leben fehlte ihr der nötige Schwung: Privat war sie schüchtern, ängstlich, menschenscheu. Bis sie eines Tages beschließt, sich zu ändern. Sie beginnt ein Experiment: einfach ein Jahr lang zu allem Ja sagen.

Rhimes sagt JA zu allem:

  • was Angst macht
  • sie aus der Komfortzone holt
  • sich verrückt, albern oder untypisch anfühlt.

Soweit so erwartbar für ein Experiment, das sich wie eine 12-Monatige Mutprobe anlässt.

Doch sie stellt fest, wozu noch alles ein JA in den vorangegangenen Monaten gefehlt hat. Nun sagt sie Ja:

  • zum Spielen mit ihren Kindern
  • zu Annehmlichkeiten aller Art für sie selber.

Allmählich dringt zu tieferen Ebenen des JAs durch, sie lernt Ja zu sagen:

  • zu ihrem Körper
  • zum Leben – mit all‘ seinen Höhen und Tiefen
  • zu sich selbst („Ich bin eine Hammerfrau!“)

Rhimes kommt zu der Erkenntnis, dass es Zeit ist, JA zum NEIN zu sagen und damit JA zu schwierigen Gesprächen:

Schließlich lernt sie, JA zu sich selbst zu sagen.

  • Ich mache mir mein Happy End selbst. Ich gestalte mir mein Leben, so wie es zu mir passt.

Und sie schafft ein wunderschönes Bild für Dankbarkeit, wenn sie JA sagt zur Schönheit, die sie umgibt und die sie erlebt.

  • In ihrer inneren Galerie des Lebens hängt sie ein Bild nach dem Anderen mit Erinnerungen an die schönen Momente auf.

Shonda Rhimes fasst es abschließend so zusammen:

Ja zu sagen:

  • bedeutet Mut.
  • ist die Sonne.
  • heißt zu leben.

Ich finde, das klingt ganz wundervoll!

Wie wäre es, wenn Du diesen Sommer zum JA-Sagen nutzt?!

💥 Indem Du Deinen Kindern einen YES-DAY schenkst.

💥 Indem Du Dein eigenes JA-Experiment startest.

Ich bin schon sehr gespannt, was Du mir davon berichten wirst!!!

4 Antworten

  1. Liebe Nina, vielen Dank für den anregenden Input! Ich befinde mich gerade in der Neuorientierung -sowohl beruflich als auch privat – und so ein „Ja-Jahr“ und „Ja-Tag“ bei mir und meinen drei Mädchen würde sicherlich so einiges schöner machen. Bezweifle jedoch, dass die Menschen in meinem unmittelbaren Umfeld das befürworten, vorneweg mein Mann, meine Mutter und mein Ex-Chef. Aber bestimmt ist das, was es ausmacht ;))
    Freue mich von dir noch mehr zu lesen oder ggf. ja zu arbeiten (?).
    Herzliche Grüße,
    Julia

    1. Ein YES-DAY mit den Mädels wäre bestimmt ein spielerischer Anfang! Was alle anderen Menschen dazu zu sagen haben oder eben nicht fällt auch unter das Kapitel: sich abgrenzen. Das ist nicht immer leicht. Meine Erfahrung ist es, je näher wir uns selbst kommen und uns das auch trauen, desto schöner wird’s! Viel Spass auf Deiner Reise zum Neustart, das wird toll!

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charmanter Ratgeber mit fundiertem Wissen für mehr Klarheit, mehr Lebensfreude, mehr du und der chichi-lose Tacheles einer Frau, die sich von Sex & the City zu Desperate Housewives und dann in ihr Lieblingsleben gezappt hat.
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