Gender Paygap ist nicht unser grösstes Problem…

Das Wissen und die Bekanntheit des Gender Pay Gap ist groß, spätestens am Equal Pay Day jedes Jahr im März wird man sich bewußt, dass es ihn immer noch gibt – den Unterschied in der Bezahlung von Frauen und Männern. 18% weniger erhalten Frauen im Vergleich zu Männern. Soweit, so schlecht – aber es wird noch schlimmer, wenn das erste Kind da ist. Denn Mütter verdienen noch weniger. Interessanterweise gilt dies für Männer, die Väter werden, nicht.

Dieses als „Motherhood Penalty“ (Strafe der Mutterschaft) bekannte Phänomen ist in Deutschland besonders ausgeprägt und wurde im Verlauf der Zeit sogar größer, wie eine Auswertung der Bertelsmann Stiftung aus 2020 zeigt.😱

Mütter mit einem Kind haben durchschnittliche Einbußen an Lebenserwerbseinkommen von rund 40 Prozent im Vergleich zu kinderlosen Frauen. Bei Frauen mit drei oder mehr Kindern beträgt die Motherhood Lifetime Penalty nahezu 70 Prozent. Wie gesagt, Männer bzw. Väter betrifft dies nicht. Sie sind im Gegenteil, häufiger erwerbstätig und verdienen mehr als kinderlose Männer.

Die Möglichkeiten der Elternzeit haben nicht wirklich etwas verändert. Dass die meisten Väter, wenn überhaupt, nur zwei Monate in Elternzeit gehen, liegt hauptsächlich an den gesetzlichen Vorgaben und der (oft nicht ganz unbegründeten) Angst der Männer, Karriereeinbußen zu erfahren.

In meinem Buch beschreibe ich schonungslos ehrlich, was der Verlust der finanziellen Unabhängigkeit in mir ausgelöst hat, auch weil ich mich vorab nicht wirklich den Konsequenzen auseinandergesetzt hatte. Schliesslich fühlte ich mich bis dahin voll gleichberechtigt und emanzipiert im besten Sinne.

Das Fraunhofer-Institut hat dazu ein geniales Tool entwickelt – die digitale Lebenskarte. Sie zeigt auf, welche finanziellen Auswirkungen bestimmte Ereignisse und Entscheidungen im Laufe unseres Lebens haben. Heirat, Kinder, Teilzeit,… die Karte liefert wichtige Infos, die Klarheit und damit Planungsmöglichkeiten schaffen. Schau‘ doch mal rein!

Geschätzt verlieren Frauen knapp 1 Million Euro über das gesamte Arbeitsleben, wenn sie Mutter werden…

Und nein, ich verspreche Dir jetzt keinen Weg, wie Du die Million binnen sechs Monate wieder reinholst 😜. Ich befasse mich nun aber schon seit ein paar Jahren mit dem Thema „Passives Einkommen“, habe vieles ausprobiert, manches verworfen.

Hast Du Dich schon mal gefragt, wie Du noch Einkommen generieren könntest mal abgesehen von Deinem bread & butter Job?

Wenn Du Dich mit dem Thema näher auseinandersetzen möchtest: welche Arten passiver Einkommensströme gibt es, wie passiv sind die wirklich, was kommt für mich in Frage,… dann hole Dir gerne die Aufzeichnung meines Workshops zu dem Thema.

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