Upgrade your Mom-Life mit Selbstmanagement

Selbstentwicklung, persönliches Wachstum, innere Arbeit, Persönlichkeitsentwicklung… es gibt viele Bezeichnung für die aktive Gestaltung der persönlichen Entwicklung. Alle haben aber eines gemein, es schwingt latent ein Hauch Räucherstäbchen-Duft und Bauchnabelschau-Geschmack mit.

Ist das nur etwas für gelangweilte Hausfrauen mit zuviel Zeit?

Ich sehe förmlich, wie sich Dir die Fussnägel hochrollen bei der Frage, ich mag’s heute morgen provokant 😁.

Natürlich lautet meine Antwort auf diese Frage: natürlich nicht!

Allerdings war das nicht immer so. Ich habe selbst lange gedacht, dass das Wohoo-Spiritualitäts-Gedöns ist. Ich wusste es einfach nicht besser.

Heute sage ich: es ist eher unwahrscheinlich, dass Dein Erfolg (egal ob privat oder beruflich) das Niveau Deiner persönlichen Entwicklung übersteigt.

Erfolg oder Lebensglück ist etwas, dass Du als Person, die Du geworden bist, anziehst oder eben nicht.

Wir denken ja ganz allgemein, dass wir einfach mehr von etwas tun müssen, um das zu bekommen, was wir uns wünschen.

Mehr Gehalt = mehr Arbeiten

Mehr Liebe = mehr Fürsorge für Deinen Partner…

Mehr Anerkennung = mehr Mühen

Was aber wäre, wenn es in Wahrheit nicht darum geht, mehr zu tun sondern mehr zu sein?

Wenn Dein Erfolg in allen Lebensbereichen ein Gradmesser für eben diese persönliche Entwicklung ist?

Dein Wissen, Deine Überzeugungen, Deine emotionale Intelligenz, Dein Können, Dein Selbstvertrauen usw.

Wenn Du mehr willst, musst Du mehr werden.

Das werden ist wichtiger als das tun.

Wie also willst Du Deine Zeit einsetzen?

Der Schlüssel zu mehr Erfolg und Zufriedenheit liegt im Selbst-Management. Diesen Schlüssels hast Du auch. 🔑

Wie kriegst Du ihn ins Schloss?

  • Sei aufmerksam gegenüber Deinen selbstauferlegten Einschränkungen und Glaubenssätze (auch als Mindfucks bekannt). Möglicherweise hältst Du unbewusst an Überzeugungen fest, die Dich vom Erreichen Deiner Ziele abhalten. Vielleicht sagst Du Dir beispielsweise regelmässig „ich wünschte, ich wäre besser organisiert.“ Dabei bist Du durchaus in der Lage, zu priorisieren und zu organisieren. Wenn Du aber glaubst, dass Du es nicht kannst, legst Du damit bereits den Grundstein für Dein Scheitern und belegst damit lediglich Deinen eigenen Glauben über Dich. Self-fulfilling prophecy. Im Leben gibt es genug Hindernisse. Völlig unnötig, selber Steine dazuzulegen!
  • Effektive Selbst-Manager nehmen ihre Überzeugungen intensiv unter die Lupe, entscheiden, welche davon hilfreich sind und werfen alle anderen über Bord. Achte darauf, wenn Dir Gedanken kommen wie „ich habe keine Zeit für so etwas“ oder „das könnte ICH niemals“! Frage Dich stattdessen „wo finde ich mehr Zeit in meinem Alltag“ oder „was muss ich dafür tun, um so etwas auch zu können“? Meine Lieblingsfrage ist immer „Wie kann es gehen?“ Damit aktivierst Du Deine kreativen Problemlösungsfähigkeiten, ja, auch Du bist kreativ und absolut in der Lage dazu, neue Wege zu denken!
  • Finde Dich besser als je zuvor! Wo Du jetzt bist, stammt direkt von der Person ab, die Du mal warst. Wo Du jetzt hingehst, hängt nur davon ab, wer Du ab JETZT bist. Schluss mit dem Blick in den Rückspiegel! Schluss mit Schuldgefühlen, Scham über Fehler in der Vergangenheit. Was zählt ist, daraus Schlüsse zu ziehen, zu lernen und es in Zukunft anders zu machen. Als Mensch kommen wir alle nicht mit einer allgemeingültigen Betriebsanleitung auf die Welt. Es gibt nur trial and error. Und es wird immer jemanden geben, der eine Meinung dazu hat, wie Du Dein Leben leben solltest. Vergiss das! Vertraue Dir selbst, und wenn Du nicht sicher bist, dann suche Dir Unterstützung. Du musst nicht alles alleine schaffen!
  • Erschaffe Dir neue Grundsätze, auf denen Du Dir Dein Lieblingsleben aufbauen kannst. Erinnere Dich immer wieder daran, warum Dir Dein Ziel wichtig ist. Dieser innere Antrieb wird Dich auch über Durststrecken hinwegtragen.
  • Verantwortung oder Schuld? Statt der Schuldfrage nachzugehen, wenn etwas nicht so gelaufen ist wie geplant, kannst Du die volle Verantwortung dafür übernehmen, wie Du es ab jetzt machst. Das ist nicht bequem, eröffnet Dir aber einen unglaublichen Gestaltungsspielraum. Statt „warum muss sowas immer mir passieren?“ frage Dich „wie will ich es haben?“ und „wie komme ich dahin“? Ja, das ist manchmal anstrengend aber soviel besser, als als Opfer durchs Leben zu gehen.

 

Voilà ma chère, was ich Dir heute morgen mitgeben wollte.

La vie est belle! Mach‘ was daraus – gerne mit methodischer Bauchnabelschau😀!

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