Klaus-Dieter & die Dankbarkeit – eine wahre Begebenheit

Letzte Woche sprach ich mit der Mutter eines Schulfreundes meines Ältesten.

Anna hatte mein Gespräch im Glückskindertalk gehört, und das hatte sie so inspiriert, insbesondere die Glücksmomente, dass sie gleich am nächsten Morgen damit im Büro angefangen hat.

Im Podcast erwähne ich eines meines Lieblingsbücher aus Frankreich (es ist ein Kinderbuch ✨): La boîte à bonheur (= die Glücks-Box).

Das Buch handelt von einer kleinen Maus, die sich zum Geburtstag eine leere Kiste wünscht. Ihre Mäusegeschwister machen sich über sie lustig, was ist das für ein komisches Geschenk, das ist doch nichts wert. Aber die kleine Maus lässt sich nicht beirren und sammelt in ihrer kleinen Kiste allem Spott zum Trotz Taschentücher und andere Kleinigkeiten, die sie mit schönen Momenten und Erinnerungen verbindet. Am Ende wird allen kleinen Mäusen klar, dass es das wertvollste Geschenk überhaupt war.

Bref, Anna arbeitet in der Forschung im Civil Engineering in einer sehr männer-dominierten Branche. In einem schwierigen Team-Meeting, in dem sich alle darüber echauffierten, was alles nicht funktioniert und nicht da ist, erzählte Anne ihren Kollegen unerschrocken die Geschichte der boîte à bonheur.

Ich stelle mir diesen Moment sehr lustig vor, weil das Thema so andersartig ist als das daily business.

Aber Anna war überzeugend und nach kurzem Zögern sammelte ihr Team die positiven Aspekte ihrer Arbeit und die bisherigen achievements. Die Stimmung schlug um, die Wogen glätteten sich und nach einer Weile arbeiteten sie konstruktiv an Lösungsansätzen.

Doch damit nicht genug.

Am nächsten Morgen stand Kollege Klaus-Dieter (laut Anna wirklich nicht der Typ, von dem Du eine spirituelle Sensibilität vermuten würdest 😇) mit einer Kaffeetasse in ihrer Bürotür und überreichte ihr diese mit den Worten „Guten Morgen, hier kommt ein kleiner Glücksmoment für Dich, ich wusste nur nicht, ob Du Zucker in Deinen Kaffee nimmst.“ 😊

Anna war immer noch ganz gerührt als sie mir davon berichtete.

Ich finde diese Anekdote ganz wundervoll, zeigt sie doch die Macht von Dankbarkeit und Glücks-Affinität, die nicht nur individuelle Auswirkungen hat sondern auch die Schwingung in einem Team erhöhen kann. Sogar in einem Umfeld, wo Du nicht unbedingt damit rechnen würdest.

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