Die unbequeme Wahrheit

Heute morgen bin ich inspiriert – vom Gegenwind. Gegenwind, den ich für einen Post zur Frage: „Bist Du glücklich? Ja / Nein. Dann ändere was.“ bekomme.Ich bin erstaunt, wie sehr das manche Frauen auf den Plan ruft.
Ich lese von sehr schmerzhaften Erfahrungen, Verletzungen des Lebens, Krankheiten. Und das „positive thinking“ eben nicht das Allheilmittel ist.

I totally feel you! Das Leben ist ungerecht, manchmal scheisse, manchmal tut es richtig weh.

Und natürlich ist mein Schema sehr vereinfacht, schwarz – weiss, aber die Aussage ist klar: Du hast es selbst in der Hand, was Du daraus machst!
Es ist, wie es ist, aber es wird, was Du daraus machst.

Und meine Vermutung ist, dass es in Wahrheit diese Botschaft ist, die triggert. Dabei finde ich persönlich die Vorstellung ganz furchtbar, dass uns das Leben einfach passiert – ohne, dass wir etwas mitgestalten können.

Und: spoiler alert: Natürlich habe ich meinen Brustkrebs nicht weggeatmet!
Und ich habe auch nicht gerufen: Yippieh, danke Universum, dass Du mir diese Herausforderung schickst. Seriously, muss ich das extra betonen? 👀

Drei Jahre vorher habe ich eine wundervolle Freundin, Mutter von 4 Kindern (die Kleinste 1,5 Jahre!) an einem Gehirntumor sterben sehen. Das machte überhaupt keinen Sinn, tat einfach nur unglaublich weh.

An sie musste ich bei meiner Diagnose Brustkrebs denken und hatte eine Scheiss-Angst.

Der Punkt ist aber: ich wollte kein Opfer sein.
Ich wollte mich nicht ausgeliefert und hilflos fühlen. Ich wollte das, was ich beitragen kann, tun. Jedes tiny little bit. Deswegen rede ich so häufig von Selbstwirksamkeit.
Die ist mir einfach wichtig.

Ok, hört sich theoretisch alles gut an, jetzt aber mal ‚Butter bei die Fische‘, wie geht’s?
Bevor Du in einer Krise handlungsfähig bist, musst Du erstmal Deine Emotionen wieder in den Griff bekommen.
 
Mir hat dabei folgende Vorstellung sehr geholfen: 
Zwischen den Polen unglücklich und glücklich gibt es eine neutrale Mitte, das ist der Innere Frieden. Das ist quasi der neutrale Mittelpunkt, kein Gefühl, sondern eher ein Seins-Zustand.
Die Akzeptanz Deiner Lage erlaubt es Dir, Dich in diesen Zustand zu versetzen anstatt unglücklich zu sein.

Du fragst Dich in einer akuten Krise: warum ich? warum passiert mir das?
Meist gibt es dafür aber leider keine logische Antwort. Und das Grübeln macht Dich kaputt, bringt Dich aber nicht weiter.

Diesen Zustand des Inneren Friedens erreichst Du durch das Annehmen Deiner Herausforderungen und das Loslassen von Widerstand. Believe me, hab‘ ich exklusiv getestet!
Dies ermöglicht Dir, Dich mit all Deiner Energie darauf zu konzentrieren, was Du ändern kannst.

Du kannst nicht ändern, was bereits geschehen ist. Du kannst aber Deinen Frieden damit schließen.

Wenn Du Angst, Wut oder Schmerz fühlst, versuche ganz bewusst, Dich in den Zustand des neutralen Mittelpunktes zu versetzen. Wenn Dir das gelingt, löst Du damit eine große Anspannung in Dir auf.
Das erfordert etwas Übung, aber es gelingt. Believe me – hab‘ ich für Euch in real life getestet! 😁

Unsere anfänglichen Emotionen sind ja nicht das Problem, erst was wir daraus machen, entscheidet darüber, ob sie gut oder schlecht für uns sind.
„Ich kann es nicht ändern. Es hilft mir nicht, in dieser Situation unglücklich zu sein. Ich kann für so vieles dankbar sein. Ich entscheide, was ich aus meinem Leben mache.“

So schaffst Du Dir Raum, all Deine Energie darauf zu konzentrieren, was Du ändern kannst, und Dir trotz aller ungewollten, neuen Umstände das bestmögliche Leben zu erschaffen!

Und dann machst Du Dir einen Plan: und den ziehst Du durch und vertraust darauf, dass es gut wird.

In meinem Fall war es natürlich in erster Linie die klassische Therapie: OP &  Strahlentherapie.
Und dann habe ich mir angeschaut, was kann ICH jetzt noch dazu beitragen, dass ich da möglichst gut durchkomme. Das sind Kleinigkeiten: Vitamintabletten, Meditation, leichter Sport,… völlig EGAL wie klein oder gross Dein Beitrag ist.
Es bestärkt Dich in Deinem Glauben, dass Du da durchkommst!

By the way: ich arbeite ich gerne und viel mit Positiver Psychologie. Weil sie wissenschaftlich belegt, welchen Einfluss die Haltung und die Ausrichtung unserer Gedanken auf unser Leben und unsere Zufriedenheit haben. For real.
It’s no vodoo mit Räucherstäbchen 😈 sondern konkrete Übungen mit nachweislicher Wirkung.

So, das musste mal raus. Ich habe jetzt echt mal die Hosen runtergelassen, auch mir fällt es nicht leicht, mein Innerstes nach Aussen zu kehren. Aber jetzt weisst Du einfach, woran Du bei mir bist.

Wenn Du meinst, wir 2 können es gemeinsam rocken: Dann melde Dich gerne an zum kostenlosen Kennenlern-Rendez-Vous, wo wir über Deine aktuelle Herausforderung sprechen. Ich freue mich unbändig auf Dich.

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