Fühlst Du Dich auch manchmal eher nach Desperate Housewives als in Sex & the City ?

Wie konnte es überhaupt soweit kommen ?

Ich war am Wochenende in meiner persönlichen Sex & the City-Stadt  😍. Das Wetter war einfach nur mega, die Geburtstagsüberraschung für die Schwiegermama auch, vom Hotelzimmer aus hatte ich einen Blick auf die Seine, Notre Dame und Sacré Coeur – amazing wow ✨.

📌In Paris war ich mit 8 Jahren zum ersten Mal als meine Schwester als AuPair dort war und gleich da blieb.
📌In Paris begann meine Liebe zu Land und Leuten als ich mit 18 Jahren ein halbes Jahr bei Disneyland Paris arbeitete und ‚the time of my life‘ hatte 😊.
📌In Paris bin ich mit meinem amoureux zusammengekommen, den ich aus dem Studium in Bordeaux kannte.
📌In Paris haben wir uns dann nach dem Studium auch zusammen eine gemeinsame Bude genommen, in die ich dann schliesslich alleine gezogen bin, weil er ein so cooles Jobangebot in London bekam, dass er als Berufseinsteiger nicht ablehnen konnte.
📌In Paris sind wir dann nach 4 Jahren Fernbeziehung (! ‚1 Jahr max. machen wir das‘ hatten wir in unserem jugendlichen Leichtsinn ursprünglich gedacht) und Pendeln zwischen München (warum soll ich alleine in Paris bleiben? da gehe ich doch in der Zwischenzeit mal nach München😀) und London (erinnert Ihr Euch noch an die Flugpreise vor easyjet und Co.? €€€) wieder zusammengezogen und auf ein Mal war alles ganz leicht und im Fluss. Fini die legendären Freitags-Abends-Dramen zum Wieder-Eingrooven-zu-Zweit.💖
📌In Paris ist vor 11 Jahren unser Sohn Valentin geboren, der einzige echte Pariser in der ganzen Familie. Das war dann auch der Zeitpunkt, an dem wir uns nicht mit Kind und Karre durch die Metro-Gänge hasten sahen und ins Genfer Umland zogen. Einfach so, ohne die Gegend zu kennen.💁🏻

Von Sex & the City direkt zu Desperate Housewives! 😱
Ich hatte total unterschätzt, wieviel Selbstwert ich bis dahin aus meinem Job gezogen hatte – von der finanziellen Unabhängigkeit mal ganz zu schweigen. Fast 10 Jahre hatte ich mich über meinen recht fancy Job mit vielen Reisen und nahe dran am Management Board definiert -und jetzt?
Wer war ich jetzt – ausser Mama und Hausfrau?

Nach vielen Tränen, Zweifeln und Putzorgien begann an dieser Stelle meine Reise als Unternehmerin. Erst aus Trotz, dann mehr und mehr mit einer klaren Mission.
Seitdem ist viel passiert: in den Jahren seit Paris habe ich die bisher schönsten Höhen aber auch die tiefsten Tiefpunkte meines Lebens erlebt.

All‘ das ging mir dieses Wochenende durch den Kopf. Gleichzeitig war ich total dankbar für das Leben, das wir uns gestaltet haben.

Ihr Leben gestalten – das machen auch meine Kundinnen:

In Sachen berufliche Erfüllung geht es dabei mal um den Wiedereinstieg – am liebsten in einer neuen Branche mit mehr Sinn, mal schwelt schon länger die Idee, dass da eigentlich mehr in einem steckt als man bisher gezeigt hat.
Gemeinsam entwickeln wir verschiedene Szenarien, die wir durchmodellieren, um uns bewusst zu machen, welche Auswirkungen es hat, wenn wir zB. die Haupttätigkeit verändern.
📝Brauche ich dafür eine Fortbildung?
📝Ändert sich meine Arbeitsweise? Wenn ja, in welcher Weise?
📝Was ist der Outcome (finanziell und imateriell)
📝Wer sind dann meine (internen) Kunden? Wie komme ich an sie ran?

Dabei ist mir wichtig, aufzuzeigen, dass es nicht DEN EINEN Weg gibt, und wenn Du an der Stelle irrst, hast Du Dein Leben verpfuscht und Deine Berufung verfehlt.😜

Es gibt immer mehrere Optionen, die zum jetzigen Zeitpunkt zu Deinem Lieblingsleben passen.
➡️ Du kannst den bestehenden Job so gestalten, dass Du Deine Stärken, Talente und Leidenschaften mehr einbringst. Dafür braucht es ein klares Ziel, ein Konzept und eine gute Vorbereitung für das Gespräch mit Deinem Chef.
➡️ Du kannst die Branche wechseln und bewusst eine Beschäftigung suchen, die nichts mit Deiner Ausbildung zu tun hat, Dir aber einfach mehr Spass macht und mit Deiner Persönlichkeit leicht fällt.
➡️ Vielleicht steckt auch einfach die nächste Unternehmerin in Dir: das testen wir dann quick & dirty am Markt und schauen, ob es Potential gibt, und wie Du Dich damit fühlst.
(Ich habe meine erstes Album von Papercraft for friends verkauft, ohne dass es fertig gewesen waere. Es gab lediglich die Titelseite und das Konzept. Als ich die ersten 10 Bestellungen hatte, ging ich in die Produktion. Better done than perfect!)

💭 Im nächsten Schritt schauen wir uns dann an, wer sind Deine Key Partners, was ist schon da, was fehlt, und wie kommen wir dahin? Wir netzwerken mit Methode und Selbtbewusstsein und testen immer wieder die Resonanz Deiner potenziellen Kunden (auch als Angestellte hast Du ja im Unternehmen Kunden).

Mir hätte es vor 10 Jahren in meiner Desperate Housewive-Phase sehr geholfen, jemanden zu haben, der mich an der Hand nimmt und sagt: wir gehen da jetzt gemeinsam durch und kreieren etwas Eigenes, das zu Dir und Deinem Leben passt, Dich erfüllt und Dich wieder (finanziell) unabhängig macht.

Dieser Jemand will ich heute für Dich sein und für alle Frauen da draussen , die sich sagen: so habe ich mir das aber nicht vorgestellt. 

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